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Rettungsgasse

Was ist die Rettungsgasse?
Die Rettungsgasse ist eine freibleibende Fahrgasse zwischen den einzelnen Fahrstreifen einer Autobahn oder einer Schnellstraße bzw. Autostraße, die bei Staubildung vorausschauend gebildet werden muss.

Was bringt die Rettungsgasse? 
Polizei, Feuerwehr, Rettung sowie Straßen- und Pannendienst dürfen die Rettungsgasse benützen. Sie sind damit um bis zu vier Minuten schneller und sicherer am Unfallort als bisher über den Pannenstreifen. Das erhöht die Überlebenschance der Unfallopfer um bis zu 40 Prozent.

Was Sie tun müssen!
Alle Verkehrsteilnehmer auf der linken Spur müssen sich möglichst weit links zur Fahrbahn einordnen. Verkehrsteilnehmer auf der rechten Spur müssen so weit nach rechts wie notwendig. Dabei soll der Pannenstreifen befahren werden. Bei mehrspurigen Fahrbahnen gilt: Fahrzeuge auf der linken Spur nach links, alle anderen nach rechts. 

Wann gilt die Rettungsgasse? 
Ab 1. Jänner 2012 müssen alle Verkehrsteilnehmer wie Pkws, Motorräder, Lkws oder Busse vorausschauend die Rettungsgasse bei Staubildung oder stockendem Verkehr bilden.

Wo gilt die Rettungsgasse?
Auf allen Autobahnen und Schnellstraßen bzw. Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung in Österreich egal ob zwei-, drei-, oder vierspurig. Damit gilt in Österreich das gleiche Prinzip wie in Deutschland, Tschechien, Schweiz und Slowenien.

Was Sie noch wissen sollten! 
Die Behinderung von Einsatzfahrzeugen sowie widerrechtliches Befahren der Rettungsgasse sind verboten: Strafe bis zu 2.180 Euro!

Bienen & Wespen

Bei Gefahr in Verzug mit Bienen, Wespen, Hornissen usw. hilft die Freiwillige Feuerwehr Wilhering fachmännisch!
Tarifordnung für Insekteneinsätze der drei Wilheringer Feuerwehren:
o 40€ -> Einsatzdauer für bis zu einer halben Stunde
o 60€ -> Einsatzdauer für bis zu einer Stunde
o 80€ -> Einsatzdauer für über einer Stunde

Melden Sie sich doch einfach bei unseren Kommandanten!

Kommandant: HBI Alexander Rosenauer 0664 / 38 170 64

Kommandant-Stellvertreter: OBI Thomas Beyerl 0699 / 180 51 987

Verhaltensregeln
Folgende Punkte sollten beachtet werden:

 Hornissen & Wespen leben nur eine Saison, sterben dann ab und hinterlassen das leere Nest.
Dieses kann, sobald der Flugbetrieb ganz aufgehört hat, ohne Gefahr entfernt werden.

• Die 
Königin bezieht nie ein altes Nest. Sie baut immer neu.

• Bei Nestern im Haus- und Gartenbereich 
Erschütterungen vermeiden und die Flugbahn freihalten.

• 
Niemals mit einem Stock im Nest stochern oder mit Benzin und Feuer versuchen, den Nistplatz abzuflämmen.

• Stiche sind 
nicht gefährlich – auch nicht für Kinder.
Lediglich bei einer Allergie muss sofort ein Arzt aufgesucht werden.

• Fenster von Kinderzimmern können mit 
Fliegendraht geschützt werden.

Biologie
Oftmals stellen die meisten dieser Insekten kaum eine größere Gefahr dar. Hornissen, Wespen, Hummeln und Bienen stechen in der Regel nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Die meisten Menschen verlieren aber ihre Angst, wenn sie ein paar Informationen über Biologie und Lebensweise dieser Tiere erhalten. Der Wespenstaat lebt nur eine Vegetationsperiode. Die Königinnen gründen im Frühjahr ein Nest und ziehen einige Arbeiterinnen groß. Danach übernehmen diese den weiteren Ausbau des Nestes, die Futterbeschaffung sowie die Pflege der Brut. Mitte des Sommers werden große Zellen angelegt, in denen die Geschlechtstiere heranwachsen. Die Männchen sterben nach der Paarung, während die begatteten Weibchen im Erdreich oder im morschen Holz überwintern, um im nächsten Frühjahr wieder ein Nest zu gründen. Die übrigen Arbeiterinnen des Staates haben, nachdem die Geschlechtstiere ausgeflogen sind, ihre Aufgabe erfüllt und sterben ebenfalls. Die natürlichen Nistplätze der Hornissen sind Baumhöhlen in lichten, ruhigen Laubwäldern, am Waldrand oder in Parkanlagen. Gebiete also, die auch auf Menschen eine große Anziehungskraft ausüben. Leider sind diese natürlichen Lebensräume und Nistmöglichkeiten durch die Nutzungsansprüche des Menschen stark dezimiert worden. Die Tiere müssen daher auf Dachböden, Anstände, Gartenhütten oder Vogelnistkästen ausweichen.

 

Gefährlichkeit 
Hornissen und Wespen besitzen einen Wehrstachel. Dieser wird in der Regel nur dann eingesetzt, wenn es unmittelbar im Nestbereich zu Gefahrensituationen kommt. Alle Verteidigungsaktionen dienen dem Schutz der Brut und zur Selbstverteidigung. Normalerweise stechen die Tiere nicht unmotiviert, da jeder Angriff unnötig Energie kostet. Die Stiche sind nicht gefährlicher als die von Bienen. Der Aberglaube, dass sieben Stiche ein Pferd und drei einen Menschen töten, ist längst widerlegt. Ein Erwachsener verträgt 100 bis 500 Wespenstiche, ehe er an Nierenversagen stirbt. Dem Menschen werden selbst mehrere Stiche in den Kopf oder andere schmerzempfindliche Körperteile nicht gefährlich. Eine Ausnahme besteht nur für Personen, die allergisch auf Insektenstiche reagieren. In diesen Fällen kann ein Stich im Extremfall einen schweren allergischen Schockzustand hervorrufen. Eine derartige Allergie ist jedoch äußerst selten. Oft wird schon eine Schmerzreaktion und das Anschwellen der betreffenden Stelle als Allergie missgedeutet. Kühle Umschläge und eine Salbe gegen Insektenstiche schaffen Linderung. Die Schwellung kann 2 bis 3 Tage anhalten.

Quelle: Berufsfeuerwehr Linz

Verhalten im Brandfall

Die ersten Sekunden zählen – Im Brandfall ist es von großer Bedeutung, wenn man in den ersten Sekunden des Notfalls die richtigen Aktionen setzt. Dadurch kann das Leben von Mitmenschen sowie das eigene Leben gerettet werden. Aber vielleicht sogar ein größerer Brand verhindert und dadurch Sachwerte vor den Flammen geschützt werden.

Wichtig: Einsätze bei Bränden und Naturkatastrophen sowie die Bergung von Menschen und Tieren kosten nichts. Scheuen Sie sich nicht zum Telefon zu greifen.

Das Wichtigste ist verfallen Sie nicht in Panik und bewahren Sie so in dieser Notsituation Ruhe! Nur so können Sie klare Maßnahmen setzen!

1. Schritt: Alarmieren
Alarmieren Sie sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 
122!
Die Alarmierung muss sofort abgesetzt werden, damit keine Zeit verloren geht. Man bedenke, dass die Feuerwehr eine gewisse Vorlaufzeit benötigt bis diese am Einsatzort eintrifft (Alarmierung – Anfahrtsweg der Kameraden zur Feuerwehr – Abfahrt zum Einsatzort).

Dem Disponenten in der Notrufzentrale sind folgende Fragen zu beantworten: (mehr zu diesem Thema)

– 
Wer ruft an?
– 
Was ist passiert?
– 
Wo ist es passiert?
– 
Wie sind die Umstände (bzw. sind Personen in Gefahr)?

2. Schritt: Retten
Warnen Sie andere Personen vor der Gefahr und verlassen Sie den Gefahrenbereich. Helfen Sie verletzten Personen, Kindern und alten Leuten zu flüchten.

Durch das Schließen von Türen und Fenster zum Brandraum kann eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Gehen Sie in verrauchten Gängen und Räumen gebückt oder kriechend. Dadurch haben Sie bessere Sicht – Rauch und Hitze steigt nach oben!
Die Einatmung von Brandrauch sollte tunlichst vermieden werden. Beachten Sie auch, dass im Brandfall die Benützung von Liften verboten ist.

Leisten Sie Erste Hilfe bei verletzten Personen, soweit dies möglich bzw. zumutbar ist.

Menschenrettung geht vor Brandbekämpfung!

3. Schritt: Löschen
Soweit es die Lage zulässt, können Sie jetzt mit den ersten Löschmaßnahmen beginnen, entweder mit tragbaren Feuerlöschern oder anderen vorhandenen Löschgeräten (z.B. Löschdecke, Wandhydrant, …). Sie dürfen sich und andere dabei aber nicht in Gefahr bringen!

4. Schritt: Ankunft der Feuerwehr
Weisen Sie beim Eintreffen die Feuerwehr ein und informieren Sie über die genaue Schadenslage (soweit sie bekannt ist). Geben Sie auch Informationen über besondere Gefahren (z.B. Gasflaschen im Raum) weiter.

Die Checkliste im Notfall

1.) Sofort Feuerwehr über Notruf 
122 verständigen.
Wichtige Angaben:
• WO brennt es
• WAS brennt
• WER ruft an

2.) Gefährdete Personen aus dem Gefahrenbereich bringen. Gefährdete Nachbarn verständigen.
3.) Bei erfolglosen Eigenlöschversuchen Fenster und Türen schließen und den Gefahrenbereich sofort verlassen.
4.) Keinen Aufzug, sondern Stiegenhaus zur Flucht benützen.

Achtung, Brandrauch ist giftig!
Wenn Ihr Fluchtweg durch Rauch abgeschnitten ist, machen Sie sich durch Hilferufe am Fenster bemerkbar!

5.) Die Feuerwehr erwarten und auf besondere Umstände hinweisen. (Gefährdete Personen, Tiere, …)

 

Notruf

122 Feuerwehr 130 Wasserrettung
133 Polizei 140 Alpinnotruf, Bergrettung
144 Rettung 141 Ärtzefunkdienst
112 Euronotruf 15 50 Apothekendienst
128 Gasnotruf (01) 406 43 43 Vergiftungszentrale

Bitte geben Sie bei jedem Notruf, egal welche Notrufnummer Sie gewählt haben, folgende Informationen an:

Wer ruft an? 
Geben Sie neben Ihrem Namen, Adresse auch Ihre Telefonnummer, für eventuelle Rückfragen an

Wo ist der Notfall?
Bitte geben Sie immer den genauen Ort an – Gemeinde, Ort, Straßenname, Hausnummer und sofern bekannt ist auch den Name des Besitzers an.

Bei Straßen, Schnellstraßen und Autobahnen geben Sie die Nummer der Straße (z.B. B129, S2 oder A7) und wenn möglich den Straßenkilometer (alle 500m an einer kleinen blauen Tafel am Straßenrand ablesbar) an.
Bedenken Sie bitte dass die Notrufzentrale nicht jeden Ort bzw. jede Straße kennen kann.

Was ist passiert?
Was brennt oder was ist Geschehen? Brennt ein Mistkübel oder ein Wohnhaus, wo sich noch Personen aufhalten? Steht ein Auto im Straßengraben oder hat hat sich ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ereignet? Je genauer Ihre Angaben zur Situation, desto gezielter kann Hilfe zum Unfallort geschickt werden.

Wieviele Verletzte Personen gibt es?
Zum Beispiel vier Verletzte Personen nach einem Verkehrsunfall.

Bitte sprechen Sie nicht munter drauf los, sobald die Notrufstelle abhebt, sondern lassen Sie sich im Gespräch von der Zentrale leiten. Diese Menschen sind psychologisch und medizinisch geschult. Sie haben ein Abfrageschema, das mit dem Einsatzleitrechner verbunden ist. Legen Sie erst dann den Hörer auf, wenn die Leitstelle aufgelegt hat.

Ein Notruf ist kostenlos und hat keinerlei Folgen (außer bei Missbrauch) für den Anrufer, weder rechtliche noch finanzielle. Besser der Dienst rückt einmal vergebens aus, als einmal zu wenig.

Verlassen Sie sich niemals darauf, dass bereits ein anderer einen Notruf getätigt hat.