BE – Brand Wohnhaus in Edramsberg 03.12.2019

Edramsberg. Einem Rauchmelder und dem anschließenden couragierten Handeln einer Frau ist es zu verdanken,dass ein Defekt an der Heizungsanlage in einem Wohnhaus in Edramsberg – Gemeinde Wilhering glimpflich ausgegangen ist.

Ein Abend wie jeder anderer, gemütlich vor dem Fernseher sitzend wurde die Frau gestern Abend durch den schrillen Ton eines Rauchmelders im Kellergeschoß aufmerksam.Als sie Nachschau hielt, war der Heizraum im Keller bereits komplett verraucht.Geistesgegenwärtig verschloss sie die Brandschutztüre wieder, schaltete den Heizungsnotschalter aus und verließ das Haus.

Bei einem Nachbar, welcher Mitglied der Feuerwehr Edramsberg ist, suchte die Frau Hilfe, welcher dann unverzüglich den Notruf absetzte. Gegen 21.00 Uhr erfolgte die Alarmierung der Feuerwehren Edramsberg, Schönering und Wilhering mit den Alarmstichworten BRAND WOHNHAUS – RAUCH IM KELLER UND CO ALARM.

Am Einsatzort angekommen konnte vorerst kein erhöhter CO Wert am Messgerät festgestellt werden, da nicht der CO Melder sondern der Rauchmelder im Heizraum anschlug.Als Ursache konnte eine überhitzte Aschelade der Pellets- Heizung festgestellt werden, wodurch das verbaute Dämmmaterial zu glosen begann und so den Rauchmelder auslöste.Mittels Wärmebildkamera wurden noch Kontrollmessungen durchgeführt, und die Heizungsanlage außer Betrieb genommen.

Nachdem das Haus mittels Hochleistungslüfter belüftet wurde, konnten die Einsatzkräfte nach rund einer Stunde wieder einrücken.

Am Ende des Tages blieb die Frage was passiert wäre, wenn kein Rauchmelder vorhanden gewesen wäre und der Kleinbrand nicht so früh erkannt worden wäre?

Daher der Appell an alle jene die noch keine Rauchmelder montiert haben, solche so rasch wie möglich nachzurüsten. Wie dieser Einsatz gezeigt hat, retten solche Rauchmelder tatsächlich Menschenleben. Nähere Infos unter: http://rauchmelder-ooe.at/

FF Edramsberg, OBI Rainer Viehböck

Einsatzleitung: OBI Rainer Viehböck (FF Edramsberg)
Einsatzdauer: 20:59 – 22:14 Uhr
Mannschaftsstärke: 21 Mann/Frau
Eingesetzte Fahrzeuge: RLF-A, LF-A, LAST